Im Laufe des Lebens verändert sich der weibliche Körper. Am eindrucksvollsten ist sicher die hormonelle Umstellung im Laufe der Wechseljahre. Viele Frauen geben ihr die Schuld an unliebsamen Fettpölsterchen, die sich nun zeigen. Die Gewichtszunahme geht zwar zeitlich meist mit der Hormonveränderung einher, ist jedoch eher auf einen anderen Faktor zurückzuführen:

Weil mit zunehmenden Alter die Muskelmasse abnimmt, sinkt der Grundumsatz, der Stoffwechsel verlangsamt sich und die Fettdepots werden größer. Was Sie vor einigen Jahren noch bedenkenlos essen konnten, scheint sich jetzt plötzlich direkt in Hüftgold zu verwandeln. Hinzu kommt: Nährstoffe aus der Nahrung können mit zunehmenden Alter schlechter verwertet werden.

Gesunde Lebensmittel - Gesundes Abnehmen

Die Lösung: Greifen Sie zu kalorienarmen und gleichzeitig nährstoffreichen Lebensmitteln. Saisonales Obst und Gemüse sollte ebenso auf Ihrem Speiseplan stehen, wie Milchprodukte, mageres Fleisch, Fisch und hochwertige Kohlenhydrate, etwa aus Vollkornprodukten. Besonders Obst und Gemüse sind wichtige Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung. Sie sorgen dafür, dass der Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird, machen satt und sind gleichzeitig kalorienarm. Wer täglich zwei bis drei Portionen Obst und Gemüse zu sich nimmt, leistet einen wertvollen Beitrag zur eigenen Gesundheit - besser als jede Diät.

Essbare Harmonie: Isoflavone

Wussten Sie, dass es in der japanischen Sprache kein Wort für "Wechseljahre" gibt? Fakt ist, dass asiatische Frauen, insbesondere Japanerinnen, weit weniger stark unter Wechselbeschwerden wie etwa Hitzewallungen leiden, als Frauen in westlichen Ländern. Zurückzuführen ist dieser Unterschied wahrscheinlich darauf, dass Soja in Asien ein Grundnahrungsmittel ist. Die in Soja enthaltenen Isoflavone wirken nämlich als wertvolle sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe stabilisierend auf den weiblichen Hormonhaushalt. Asiatinnen nehmen täglich 50 bis 100 mg Soja zu sich, in Europa beträgt der tägliche Konsum von Soja weniger als 5 mg.

Sojamilch, Tofu & Co. stehen bei Ihnen rein geschmackstechnisch nicht sehr hoch im Kurs? Sie möchten Ihren Körper in den Wechseljahren aber dennoch mit diesen wertvollen sekundären Pflanzenstoffen zu mehr Balance verhelfen – kein Problem. Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel – wie zum Beispiel Isoflavone aus Soja und Rotklee, kombiniert mit Griffonia (Apotheke) – bieten eine gute Lösung.

Kalzium und Vitamin D für die Knochen

Östrogene übernehmen eine wichtige Funktion für den Aufbau der Knochen. Rund um die Menopause nimmt die körpereigene Östrogen-Produktion ab – und mit ihr ihre wesentliche Schutzfunktion für das Knochengerüst. Deshalb ist es spätestens mit Beginn der Wechseljahre besonders wichtig, den Körper gut mit Kalzium zu versorgen, ist es doch der wichtigste Baustoff für die Knochen. Milch und Milchprodukte eignen sich mit ihrem hohen Kalziumgehalt dafür sehr gut. Besonders empfehlenswert sind kleine kalziumhaltige Mahlzeiten, damit der Körper das Mineral optimal aufnehmen kann.Probieren Sie mal dieses ganz einfache Rezept: Als Kalzium-Zwischenmahlzeit eignet sich zum Beispiel ein Naturjoghurt mit Nüssen, die auch Kalzium enthalten.

Mindestens ebenso wichtig für das Knochengerüst wie Kalzium ist auch Vitamin D. Es erfüllt im menschlichen Körper zahlreiche wichtige Funktionen. Unter anderem sorgt es dafür, das Kalzium in den Knochen bestens aufgenommen werden kann. Wichtig zu wissen: Vitamin D kann der Körper nur mit Hilfe der direkten Sonneneinstrahlung auf die Haut produzieren. Allerdings reicht die Zeit, die wir uns in der Sonne aufhalten – schon alleine wetterbedingt – meist für eine ausreichende Versorgung nicht aus. Deshalb ist es unbedingt notwendig, Vitamin D über die Nahrung zu sich zu nehmen. In hoher Konzentration kommt es etwa in fetten Fischen wie Lachs oder Hering, Leber, Eiern und Pilzen vor. Experten empfehlen sogar, Vitamin D das ganze Jahr über als Nahrungsergänzung einzunehmen, um eine ausreichende Versorgung sicherzustellen. Hochwertige Präparate, mit denen eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung sichergestellt ist, gibt es in der Apotheke.

Trinken, Trinken, Trinken!

Nicht nur in den Wechseljahren, aber in dieser besonderen Lebensphase ganz besonders: Wasser ist unser Lebenselixier. Gerade Frauen neigen jedoch dazu, zu wenig zu trinken und lassen sich dadurch wesentliche Vorteile für ihre Gesundheit entgehen. Durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bringen Sie nämlich Ihren Stoffwechsel in Schwung – ein absolutes Muss, wenn es um Ihr Wohlfühlgewicht geht. Außerdem brauchen auch Ihre Gelenke Flüssigkeit, um nicht spröde zu werden. Um Gelenksbeschwerden vorzubeugen, sollten Sie also regelmäßig zum Wasserglas greifen. Flüssigkeit ist übrigens auch wichtig, um die Schleimhäute feucht zu halten: Wer ausreichend trinkt, sagt Blasenreizungen und -infektionen automatisch den Kampf an.
Und noch ein Plus bringt Ihnen ein gesundes Trinkverhalten: Ihre Verdauung wird zusätzlich angekurbelt. Denn der sinkende Östrogenspiegel kann dazu führen, dass die Darmaktivität nachlässt. Flüssigkeit in Kombination mit Ballaststoffen kann dagegen helfen!

Quellen:

Heilpflanzen und Tipps, die bei ähnlichen Symptomen helfen

Weltschlaftag: 10 Tipps aus der Stressfalle

Am 17. März ist Weltschlaftag. In Österreich sind Schlafstörungen weit verbreitet, eine Hauptursache ist Stress. Denn: Wer Sorgen hat, schläft schlecht. Stundenlanges Grübeln abends im Bett? Einschlafprobleme? Aufschrecken mitten in der Nacht? Experten raten zu pflanzlicher Unterstützung und geben hilfreiche Tipps, um der Stressfalle zu entkommen. Für eine erholsame Nachtruhe.

Traditionelle Europäische Medizin für die Frau

Bewährte Heilpflanzen bei gynäkologischen Beschwerden: Die Anwendung vieler Heilpflanzen bei Frauenleiden, wie z.B. Migräne, prämenstruellem Syndrom oder Wechselbeschwerden, beruht auf uralter Erfahrung.

Buchtipp: Obst, Gemüse und Co. WISSEN häppchenweise

Nachschlagewerk für Genusshungrige: Die wichtigsten pflanzlichen Köstlichkeiten der Saison aus dem heimischen Garten und fremden Ländern.

Soja

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Glycine max. Hierzulande werde ich Sojabohne genannt. Sie können auch einfach Soja zu mir sagen.

Rotklee

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Trifolium pratense, das bedeutet so viel wie „drei Blätter, die auf der Wiese wachsen“. Allerdings bin ich Ihnen wohl besser als Rotklee oder Wiesenklee bekannt.

Passionsblume

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Passiflora incarnata – zu Deutsch die Fleischgewordene. Diesen Namen gaben mir europäische Missionare, weil meine Blüten sie an den Leidensweg Christi erinnerten. Ursprünglich stamme ich aus Amerika und gehöre zur Familie der Passionsblumen. 

Baldrian

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Valeriana officinalis. Valere ist lateinisch und bedeutet kräftig bzw. gesund sein. Hierzulande bin ich allerdings besser als Baldrian bekannt. Dieser Name leitet sich wahrscheinlich vom nordischen Lichtgott Balder ab.

Melisse

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Melissa officinalis oder auch Zitronenmelisse, abgeleitet aus dem griechischen Wort für die Honigbiene „Melitta“. Denn ich gefalle nicht nur den Menschen, sondern auch Bienen mögen mich sehr.

Hormonyoga und bewusste Entspannung gegen Wechselbeschwerden

Hitzewallungen & Co – Hormonyoga, sanfter Sport und bewusste Entspannung gegen Wechselbeschwerden:

Umstellung auf die Winterzeit beeinflusst das Hormonsystem

5 einfache Tipps für die Winterzeitumstellung am 29. Oktober. Auch eine scheinbar kleine Schwankung von 60 Minuten kann zu Reaktionen wie Müdigkeit, Herz-Kreislauf-Probleme, Verdauungsstörungen und natürlich Ein- und Durchschlafstörungen führen.